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Die Idee der Wohngruppe
Das "Spital" stellt für die hier lebenden Menschen den absoluten Lebens- mittelpunkt dar. Die Bewohnerinnen und Bewohner haben in aller Regel ihr bisheriges soziales Umfeld zum größten Teil verlassen und sich - freiwillig oder unfreiwillig - auf ein Leben in einer neuen Umgebung eingelassen bzw. einlassen müssen.
Aus diesem Grund verfolgen wir das Ziel, ein Wohnen in einer möglichst viel Privatheit gewährenden Atmosphäre zu ermöglichen. Wohnen steht im Mittelpunkt.
Gerade weil die Weiterentwicklung und die Zukunft unseres Arbeitsfeldes gegenwärtig nur schwer einschätzbar ist, strebten wir sowohl bei der inhaltlich-konzeptionellen als auch bei der baulichen Planung eine höchst-
mögliche Flexibilität in der Nutzbarkeit an.
Das bedeutet beispielsweise, dass die Wohnbereiche derart geplant wurden, dass verschiedene Betreuungsmodelle um-
gesetzt werden können, aber auch dass verschiedene Zielgruppen im „Spital“ leben und betreut werden können. So er-
lauben z. B. die zentralen Wohn- / Esszimmer in den Wohnbereichen letztendlich perspektivisch sogar eine weitestge-
hende Selbstversorgung der hier lebenden Menschen. (Stichworte wären zum Beispiel: Wohn- bzw. Hausgemeinschaften, „Ambulantisierung“ der stationären Einrichtungen).
Gleichzeitig haben wir die Räumlichkeiten so geplant und gestaltet, dass bestmögliche Rahmenbedingungen insbesondere für gerontopsychiatrisch erkrankte Bewohner/-innen geschaffen wurden. Wir rechnen damit, dass sich zumindest in ab- sehbarer Zukunft vor allem hinsichtlich der Begleitung, Betreuung und Pflege Demenzkranker ein Schwerpunkt im Bereich der stationären Altenhilfe bilden wird.
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