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Das Normalitätsprinzip
Die Tagesgestaltung orientiert sich in unserer Einrichtung grundsätzlich am "Normalitätsprinzip". Darunter verstehen wir die Abbildung ge- wohnter Abläufe im bisherigen Leben, an geläufigen Tätigkeiten und ver- trauten Zeitpunkten. Wir orientieren uns also an der typischen Lebens- und Haushaltssituation von Zuhause. Die Alltagsbegleiterin unterstützt
die Bewohner/- innen beim Kochen und bei hauswirtschaftlichen Tätig- keiten.
Im Mittelpunkt der Tagesgestaltung stehen alle Abläufe, die mit der Zubereitung und Einnahme der Mahlzeiten zu tun haben. Weitere den Tagesverlauf prägende Tätigkeiten können z. B. Backen, Bügeln, Blumen- gießen, Wäsche aufhängen und sortieren, Wischen und Abstauben oder anderweitige Haushalts-Tätigkeiten sein.
Durch die gemeinsame Haushaltsführung wird der Tag strukturiert. Die Bewohner/- innen haben eine Aufgabe, ihre Fähigkeiten werden geför- dert. Dort, wo eine Erkrankung weit fortgeschritten ist, werden fehlende Ressourcen durch die Mitarbei-ter/- innen kompensiert. Im Rahmen der gemeinsamen Verrichtun-gen entsteht Kommunikation.
Flexible Essenszeiten lassen die Bewohner/- innen weitgehend selbst bestimmen, wann sie aufstehen oder zu Bett gehen oder wann sie ihre Mahlzeiten einnehmen.
Wichtig ist auch hier, Lebensdaten und Gepflogenheiten heraus-zufinden, an denen die Aktivitäten anknüpfen können.
Wichtig ist darüber hinaus, dass alle gemeinsamen Tätigkeiten wie etwa auch das Lesen von Zeitungen, das Gedächtnis aktivie-rende Übungen, Bewegungsübungen und vieles mehr möglichst im-mer etwa um dieselbe Zeit stattfinden.
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